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Erneuerbare Energie-Verband: Spitzenplatz für Sachsen-Anhalt behaupten. Bis 2020 soll EE-Anteil auf 75 Prozent steigen

Der seit fünf Jahren agierende Landesverband Erneuerbare Energie Sachsen-Anhalt will die bundesweit führende Position des Landes bei der Energieerzeugung aus regenerativen Quellen zügig ausbauen. „Langfristig streben wir die vollständige Abkehr von fossilen Energieträgern und die Umstellung auf erneuerbare Ressourcen an“, erklärt Präsident Dirk Tempke. Sein Verband habe deshalb vor der Landtagswahl 2011 gegenüber den Spitzenkandidaten aller bislang im Landesparlament vertretenen Parteien eine Steigerung der Erneuerbaren-Quote von derzeit 51 auf 75 Prozent bis 2020 gefordert.

Als Zusammenschluss von Unternehmen und Fachverbänden aus den Bereichen Wind-, Bio-, Solarenergie, Geothermie und Wasserkraft vertritt der Verband die Interessen der Erneuerbaren Energien im Land. „Für sie bemühen wir uns um optimierte politische Rahmenbedingungen, eine verlässliche Perspektive und wachsende öffentliche Akzeptanz – auch gegen manche rhetorischer Nebelkerzen der Öl- und Kohle-Lobby“, so Vizepräsidentin Dr. Ruth Brand-Schock. 

Dringliche politische Forderungen seien beispielsweise die Schaffung einer Landesenergieagentur nach thüringischem Vorbild, die Auflegung eines Landesgesetzes zu Erneuerbarer Wärme für den Wohnbestandsbau, eine konstruktive Regelung zum Zubau und zur Erneuerung bestehender Windkraftanlagen auf höherem Leistungsniveau auch außerhalb von Vorrangflächen sowie die bundesweite Umlage der Ausbaukosten von Stromübertragungsnetzen.

Magdeburg, 15.01.2011