Wolff: Energiewende in Sachsen-Anhalt längst Realität / 35% Strom aus regenerativen Quellen

Energiebericht Sachsen-Anhalt 2011

Energiebericht Sachsen-Anhalt 2011

„Die viel beschworene Energiewende ist in Sachsen-Anhalt längst Realität. So stammte im Jahr 2009 knapp 35 Prozent des hierzulande erzeugten Stroms aus Erneuerbaren Energien. Damit belegen wir im Vergleich der Bundesländer einen Spitzenplatz und hatten schon damals das im Zuge des Atomausstiegs bundesweit für 2020 angepeilte Ziel erreicht. Trotz dieser Erfolge bei der Nutzung regenerativer Energieträger ist aber insbesondere die energieintensive Industrie zur Absicherung der Grundlast für absehbare Zeit auf konventionelle Energieträger wie Gas oder Braunkohle angewiesen." Dies betonte Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff anlässlich der Veröffentlichung des Energieberichts 2011 des Landes. Der Bericht biete mit zuverlässigem Datenmaterial die Grundlage für zielgerichtetes Handeln in der Energiepolitik.

 

Der Energiebericht fußt auf den aktuell verfügbaren Zahlen des Statistischen Landesamtes aus dem Jahr 2008. Danach tragen Erneuerbare Energien (ca. 87.000 Terajoule; 24,2 Mio. MWh) und die Braunkohle (ca. 72.000 Terajoule; 20 Mio. MWh) insgesamt fast 90 Prozent zur Energiegewinnung im Land bei. Hinzu kommen Importe von Erdöl (9,2 Mio. Tonnen) und Erdgas (5 Mio. m³). Das gesamte Energieaufkommen aller Energieträger in Sachsen-Anhalt beträgt 805.000 Terajoule, von denen 303.000 Terajoule wieder exportiert werden.

 

Quelle: Investieren in Sachsen-Anhalt