Sachsen-Anhalts CDU-Landesvorstand setzt Kommission "Strukturwandel gestalten" ein

Der Strukturwandel wird für die kommenden Jahre eine der größten Herausforderungen - nicht nur für den Süden des Bundeslandes - werden. „Für die CDU Sachsen-Anhalt ist das Chefsache“ so der Landesvorsitzende Holger Stahlknecht. Deshalb hat auf seine Initiative hin, der CDU-Landesvorstand die Kommission „Strukturwandel gestalten“, eingesetzt.

 

 

Die Kommission wird sich hauptsächlich vor Ort, in den betroffenen Kernregionen, engagieren und die anfallenden Aufgaben analysieren sowie Lösungsansätze erarbeiten und umsetzen.

Eine Lenkungsgruppe aus Vertretern der betroffenen Landkreise wird dazu gemeinsam mit den Landräten des Burgenlandkreises, des Saalekreises und aus Anhalt–Bitterfeld mit den Betriebsleitungen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der direkt und indirekt vom Strukturwandel tangierten Unternehmen ins Gespräch kommen.

Darüber hinaus werden in der Kommission jeweils fünf von den am Strukturwandel am stärksten betroffenen Kreisverbänden entsandte Personen mitarbeiten.

Ziel der Kommissionsarbeit ist, strukturpolitische Impulse für das südliche Sachsen-Anhalt sowie das dortige Mitteldeutsche Revier und die Region zu geben.

Schwerpunkte der Arbeit werden dabei sein:

  • Bündelungen der Anliegen in den Betrieben, die direkt und indirekt vom Kohleausstieg betroffen sind;
  • Unterstützung bei konkreten Erweiterungen oder Neuansiedlungen auf der kommunalen Ebene zur Stärkung der Wertschöpfung;
  • Unterstützung transparenter Kommunikation in und aus der Region;
  • Erarbeitung von konzeptionellen Vorschlägen zur Erhaltung und Entwicklung eines attraktiven Wirtschaftsstandortes unter Berücksichtigung von Arbeitsplatzerhalt, günstiger und verlässlicher Energieversorgung, Erreichbarkeit und Innovationsentwicklung in der Metropolregion;
  • Sensibilisierung aller politischen Ebenen für die konkreten Anliegen der betroffenen Region.

„Die CDU sieht sich als Vermittler und Begleiter, um den Strukturwandel in Sachsen-Anhalt gemeinsam zu bewältigen. Er kann als Wirtschaftsstandort auch eine große Chance bergen, indem unser Land z.B. Vorreiter in umweltorientierten Spitzentechnologien wird“ betont Holger Stahlknecht.

Sprecher der Lenkungsgruppe sind der Landtagsabgeordnete des Burgenlandkreises Daniel Sturm und die Kreisrätin im Burgenlandkreis Elke Simon-Kuch. Gemeinsam mit Landrat a.D., Harri Reiche, dem Bundestagsabgeordneten Torsten Schweiger, dem Bürgermeister der Stadt Hohenmölsen, Andy Haugk, dem Oberbürgermeister der Stadt Zeitz, Christian Thieme und dem stellvertretenden Landrat des Saalekreises, Hartmut Handschak, werden die Aktivitäten geplant.

Der erste Besuch der Kommission wird bei der MIBRAG stattfinden. Weitere Unternehmen werden u.a. Südzucker in Zeitz, RP Compounds in Schkopau, ROMONTA im Seegebiet Mansfelder Land und PURAGLOBE in der Elsteraue sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tanja Andrys

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