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< PRO­KON nimmt größ­ten Wind­park der Un­ter­neh­mens­ge­schich­te in Sach­sen-An­halt in Be­trieb
30.01.2017 Ka­te­go­rie: All­ge­mein

Green­pe­ace En­er­gy nimmt neue Wind­gas­an­la­ge in Be­trieb

Ham­burg - Green­pe­ace En­er­gy bie­tet sei­nen Gas­kun­den seit Mit­te De­zem­ber 2014 Wind­gas-Pro­duk­te an. Da­bei wird kon­ven­tio­nel­lem Erd­gas öko­lo­gisch er­zeug­ter Was­ser­stoff bei­ge­mischt. Nun er­wei­tert Green­pe­ace En­er­gy die Ka­pa­zi­tä­ten.   Green­pe­ace En­er­gy hat in Mainz ei­ne wei­te­re Wind­gas-An­la­ge un­ter Ver­trag ge­nom­men, mit der um­welt­f­reund­li­cher Was­ser­stoff er­zeugt wird. Der Was­ser­stoff wird im Elek­tro­ly­se­ver­fah­ren mit­tels Wind­e­n­er­gie er­zeugt.

Green­pe­ace En­er­gy er­war­tet Stei­ge­rung der Was­ser­stoff-Men­ge um 150 Pro­zent
Als Wind­gas wird Was­ser­stoff be­zeich­net, der per Elek­tro­ly­se aus über­schüs­si­gen er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en ge­won­nen wird. Durch den zu­sätz­li­chen Lie­fe­r­an­ten rech­net Green­pe­ace En­er­gy mit sei­nem öko­lo­gi­schen Ga­s­pro­dukt für 2017 mit dem Be­zug von rund 2,6 Mio. Ki­lo­watt­stun­den (kWh) an Wind­gas. Ge­gen­über dem Vor­jahr mit 0,99 Mio. kWh ist das ei­ne deut­li­che Stei­ge­rung um gut 150 Pro­zent. Der durch­schnitt­li­che Was­ser­stoff-An­teil im Öko­gas steigt da­mit aber nur von 0,49 auf rund ein Pro­zent. „Öko­lo­gi­sches Wind­gas könn­te noch viel er­folg­rei­cher sein, doch wir wer­den bis heu­te durch un­fai­re Markt­hin­der­nis­se ge­b­remst“, sagt Nils Mül­ler, Vor­stand von Green­pe­ace En­er­gy. „Den­noch ist es uns ge­lun­gen, wirt­schaft­li­che und tech­ni­sche Hür­den zu über­win­den. Da­mit ver­hel­fen wir die­ser für ei­ne er­folg­rei­che En­er­gie­wen­de un­ver­zicht­ba­ren Tech­no­lo­gie Schritt für Schritt zum Durch­bruch.“

Über 15.000 Kun­den wol­len Wind­gas-Pro­dukt
Die Stadt­wer­ke Mainz be­lie­fern Green­pe­ace En­er­gy als neu­er Part­ner 2017 mit rund 0,5 Mio. kWh Was­ser­stoff aus ih­ren sechs Po­ly­mer Elec­tro­ly­te Mem­bra­ne (PEM) Elek­tro­ly­seu­ren. Den­sel­ben Elek­tro­ly­seur-Typ von Sie­mens set­zen Green­pe­ace En­er­gy und die Städ­ti­schen Be­trie­be Haß­f­urt seit En­de Ok­tober 2016 ein, um in der frän­ki­schen Kreis­stadt jähr­lich rund ei­ne Mio. kWh er­neu­er­ba­ren Was­ser­stoff zu pro­du­zie­ren. Be­reits seit En­de 2014 be­zieht die En­er­gie­ge­nos­sen­schaft Wind­gas von sei­nem Ko­ope­ra­ti­on­s­part­ner En­er­trag im bran­den­bur­gi­schen Prenz­lau. Auch die Zahl der Kun­den, die das Wind­gas-Pro­dukt be­zie­hen, ist im Jahr 2016 um 20 Pro­zent auf in­zwi­schen mehr als 15.000 an­ge­s­tie­gen. Wind­gas lässt sich in das her­kömm­li­che Erd­gas­netz ein­spei­sen, da es meh­re­re Pro­zent Was­ser­stoff-Bei­mi­schung ver­trägt.
Qu­el­le: IWR On­li­ne